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Prosecco - Rebsorte
Prosecco ist kein Synonym für Schaum- oder Perlwein. Aus ihr werden aber tatsächlich vorwiegend Schaumweine hergestellt. Dieser entstand ursprünglich rein zufällig: Im Herbst wurde es in den Kellern in den Bergen um das italienische Treviso bereits so kalt, dass die Gärung stoppte. Als es dann im Frühjahr wieder wärmer wurde, kam die Gärung selbständig wieder in Gang, wobei der Wein seine leichte Kohlensäure behielt. Der Prosecco wird heute meist nicht in der aus Frankreich bekannten, aufwändigen Flaschengärung, sondern in Tankgärung (Méthode Charmat) produziert. Prosecco ist als "Spumante" (Schaumwein), "Frizzante" (Perlwein) und "Tranquillo" (stiller Wein) erhältlich.
Richtig berühmt wurde der Prosecco durch Guiseppe Cipriani's "Harry's Bar" in Venedig: Giuseppe mixte zu Beginn der 1940er Jahre Prosecco mit frischem Saft von weissem Pfirsich zum Top-Drink "Bellini" - benannt nach dem bekannten Maler. Und so heisst der Aperitif noch heute und gehört mittlerweile zum Grundrepertoire jedes Barmixers.
Die spät reifende weisse Rebsorte Prosecco stammt aus Italien. Sie ist vor allem in der Region Venetien (Treviso) verbreitet. Ihre Heimat liegt vermutlich entweder in Glera / Friaul, wo es die Ortschaft Prosecco gibt, oder im DOC-Bereich Colli Euganei. Bereits im Altertum war der Prosecco-Wein als vinum Puclnum geschätzt.
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